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Ein Sonntagnachmittag am Frauenpfuhl

Meiner Einladung zum Spaziergang am Frauenpfuhl sind insgesamt 43 Anwohner gefolgt. Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, auch für die vielen Anregungen und Hinweise die geäußert wurden.

Bei schönem Wetter liefen wir einmal um den Pfuhl, der seit 1990 als flächenhaftes Naturschutzdenkmal mitten in unserer Stadt, auf städtischem Gelände liegt.

Der erste Eindruck war, dass hier unbedingt etwas getan werden muss, damit der Frauenpfuhl als Kleinod erhalten bleibt.

Da die Verwaltung, laut beschlossenem Antrag, den Auftrag hat, sich um die Wiederherstellung des Frauenpfuhls zu kümmern, wollte ich natürlich wissen, was erwarten die Anwohner bei der Umsetzung dieses Auftrages.

Folgende Anregungen wurden vorgebracht:

  • Wiederherstellung der Plattform an der Flachslakestraße, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten
  • Neuer Anstrich für das vorhandene Geländer
  • Anbringen von Infotafeln an allen Eingängen
  • Beim Zugang Flachslakestraße pflanzen von Hecken zur Begrenzung des Weges, möglichst mit Nutzpflanzen, wie Brombeere, Himbeere und bienenfreundliche Sträucher
  • Bemängelt wurden die vielen Gartenabfälle am Wegrand (frischer Rasen- und Heckenschnitt usw.)
  • Der sehr niedrige Wasserstand wurde erwähnt, mit Bitte um Prüfung der Einleitung von Regenwasser aus den umliegenden Straßen
  • Auf dem gesamten Boden rund um den Pfuhl liegt sehr viel Altholz, Gestrüpp und abgeholzte Bäume, der Eindruck ist sehr ungepflegt, in direkter Ufernähe muss das Altholz dringend entfernt werden, um ein Vermodern des Pfuhls zu vermeiden.
  • Gefragt wurde auch nach dem Pflegevertrag für den Pfuhl bzw. wer für Ordnung Sauberkeit verantwortlich ist. Das muss noch bei der Verwaltung nachgefragt werden.
  • Vor Jahren war das Gelände an einen Anglerverein verpachtet, die regelmäßig das Gelände aufgeräumt haben. Eine solche Variante sollte geprüft werden, aber nur wenn der öffentliche Zugang erhalten bleibt.
  • Seit zwei/drei Jahren gibt es Probleme mit Wildschweinen, Prüfung eines Wildzaunes und eines „Wildschweintores“ analog dem Pechpfuhl
  • Zwei/drei Bänke an den Sichtachsen am Pfuhl wären willkommen
  • Des Weiteren wurde gefragt, ob die Anwohner das rumliegende Holz für den Eigenbedarf sammeln könnten. Auch das muss nachgefragt werden.

Ich werde die Anregungen der Verwaltung zuleiten, in der Hoffnung, dass sie berücksichtigt werden.

Der Frauenpfuhl ist ein sehr schönes Fleckchen in der bebauten Umgebung und das Interesse der Anwohner zum Erhalt sehr groß. Viele verbinden mit dem Frauenpfuhl angenehme Kindheitserinnerungen und würden gerne wieder ein Ziel für einen angenehmen Ausflug mit „Kind und Kegel“ haben. - Bedanken möchte ich mich noch für die aktive Unterstützung von Marian Przybilla, der als Naturschutzhelfer des Landkreises viele Fragen beantworten konnte.

      Sylvia Scholz