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Sofortiger Ersatz für RE6 ist dringend notwendig

Angesichts der kurzfristigen Einstellung der Regionalbahnlinie 6 zwischen Wittenberge, Pritzwalk und Wittstock sowie zwischen Hennigsdorf und Berlin-Spandau fordert Harald Petzold, Bundestagsabgeordneter der LINKEN aus dem Wahlkreis 58 (Havelland III, Oberhavel) sofortigen Ersatz durch die DB Regio. Der Ausfall eines kompletten Zuges führt insbesondere in den Hauptbetriebszeiten zu unhaltbaren Zuständen in den berlinnahen Halte-Kommunen des Zuges. Weiter erklärt der Abgeordnete:

„Dass kurzfristig Technik bei der Bahn repariert und gewartet werden muss, ist nachvollziehbar. Die Art und Weise, wie dies allerdings im Zusammenhang mit dem RE6 durch die DB Regio durchgeführt worden ist, verschlägt einem die Sprache: Praktisch von einem Tag auf den anderen wird der reguläre Zugverkehr ohne jede Vorwarnung eingestellt. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund des Schuljahresstarts völlig inakzeptabel. Dazu kommt, dass die Fahrpreise für den Öffentlichen Nahverkehr viele Haushalte schon stark genug belasten. Wenigstens ein entsprechender Fahr- und Informations-Service sollte dann zu erwarten sein. Gerade im Berliner Umland sind viele Pendler_innen auf einen funktionierenden Nahverkehr angewiesen. Szenen, wie heute früh auf den Bahnhöfen zwischen Hennigsdorf und Berlin-Spandau dürfen sich nicht wiederholen. In Größenordnungen konnten Fahrgäste nicht mitfahren, so voll waren die übrigen Züge u.a. durch den Wegfall eines ganzen Zuges. Es zeugt von wenig Respekt den Kund_innen gegenüber, wenn so kurzfristig und so drastisch wichtige Verbindungen wegfallen und die Ersatzbusse nur unter erheblichen Umwegen und Verspätungen ihr Ziel erreichen.“

Petzold weiter:
„Ich fordere Die Bahn zu einer Stellungnahme auf, warum sie keine Ersatzzüge eingesetzt hat. Gleichzeitig fordere ich, dass sofort Ersatzzüge zum Einsatz kommen. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, werde ich mich an die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Kathrin Schneider, wenden und sie auffordern, Schadenersatz und Kompensation bei der DB Regio einzufordern, sollten sie nicht sofort ein akzeptables Ersatzangebot zur Verfügung stellen.“