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Nie wieder Ausgrenzung, Hass und Verfolgung zulassen!

Am 9. November 1938 wurden Juden angegriffen, deportiert, ihre Geschäfte, Wohn- und Bethäuser ausgeräumt und angezündet. Die Reichspogromnacht markiert den Beginn der systematischen Vernichtung der Juden. Die Jüdische Gemeinde Oranienburg gedenkt der Opfer jener Nacht am 9. November um 15 Uhr in der Havelstraße – an dem Ort, wo einst die Synagoge stand. Harald Petzold, Bundestagsabgeordneter der LINKEN, wird dieses Jahr die Rede zu deren Erinnerung halten. (Siehe auch Informationen auf oranienburg.de)

 

„Auch wenn viele denken, dass das alles schon lange her ist und uns nichts mehr angeht, müssen wir doch immer daran erinnern und begreifen, dass Menschen zu diesen schrecklichen Verbrechen fähig waren. Die Verfolgung der Juden war Teil einer gesellschaftlichen Entwicklung, die auch viele andere Bevölkerungsgruppen und Minderheiten umfasste. Ausgrenzung von Menschengruppen ist oft nur der Beginn und sollte uns wachsam machen.“, so Kreisvorsitzende Stefanie Rose.    

DIE LINKE Oberhavel unterstützt die von der Linksjugend initiierte Gedenkdemo, die ebenfalls am 9. November um 18.30 Uhr an der Gedenktafel des KZ Oranienburg an der Berliner Straße beginnt, durch die Stadt an historische Orte und über Stolpersteine führt. Es wird der jüdischen Opfer gedacht und gleichzeitig verdeutlicht, dass Ausgrenzung, Vorurteile und letztlich Hass und Hetze uns damals wie heute begegnen und nie wieder unwidersprochen bleiben dürfen. Siehe auch Facebookseite Linksjugend solid OHV

DIE LINKE Oberhavel ruft deshalb zu einer breiten Beteiligung an der Gedenkdemo auf, die mit kurzen Reden unter anderem von Engagierten aus der Flüchtlingshilfe, Jugendlichen und Lokalpolitikern unterstützt wird.