27. Juni 2016

Frieden statt NATO

Die NATO vor dem Warschauer Gipfel – Kritik und Alternativen

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Münzenbergsaal

Franz-Mehring-Platz 1, Berlin

Montag, 4. Juli 2016, 18 bis 22 Uhr

Die NATO sieht sich selbst als »Friedensbringer« und »Stabilitätsfaktor in Europa«. Tatsächlich führt der Militärpakt Krieg: 1999 gegen Jugoslawien, seit 2001 in Afghanistan, 2011 in Libyen. Die Geheimdienste der NATO-Mitgliedstaaten beteiligen sich an gezielten Tötungen per Drohnen und überwachen millionenfach Privatpersonen im Rahmen des sogenannten Kriegs gegen den Terror. Die NATO befeuert den Ukraine-Konflikt, beteiligt sich an der Flüchtlingsabwehr und fordert immer neue Aufrüstung.

Die Linksfraktion fordert die Auflösung der NATO und als ersten Schritt den Austritt Deutschlands aus den militärischen Strukturen. Wie sind diese Ziele zu erreichen? Darüber diskutieren wir am Vorabend des NATO-Gipfels in Warschau mit Vertreter/innen der Friedensbewegung, aus Kunst und Wissenschaft und mit internationalen Gästen aus Frankreich, Großbritannien, Österreich, Griechenland, Zypern und der Türkei.

Wir laden Sie/Dich herzlich ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.