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28. September 2017

LINKE schaut nach der Wahl nach vorn

Stefanie Rose fordert auf Partei zu ergreifen und aktiv zu werden für eine solidarische Gesellschaft.

Auf seiner Sitzung am 26. September hat sich der Kreisvorstand zu den Ergebnissen der Bundestagswahl und den Bürgermeisterwahlen in Velten, Hennigsdorf, Glienicke und Oranienburg verständigt.
Positiv ist das Gesamtergebnis der Bundestagswahlen. DIE LINKE konnte über 500.000 Stimmen hinzu gewinnen und hat fünf Mandate mehr in der Bundestagsfraktion. Gleichzeitig hat das Ergebnis in Brandenburg leider nicht zum Wiedereinzug des hiesigen Abgeordneten, Harald Petzold, gereicht, was wir sehr bedauern. Harald Petzold war immer engagiert im gesamten Kreis Oberhavel, hat sich auch an schwierige Themen wie den Bau der B96 getraut und mit zahlreichen Vereinen und Verbänden wie dem Tierschutzverein Oberhavel, der Lebenshilfe oder dem Arbeitslosenverband eng zusammengearbeitet. DIE LINKE Oberhavel bleibt trotzdem Partner für diese Interessenvertretungen.

Was den Kreisvorstand sehr beschäftigt, ist das Erstarken des rechtspopulistischen und teilweise offen rassistischen Lagers im Landkreis Oberhavel. „Ich bin mir sicher, dass viele Wählerinnen und Wähler nicht aus Überzeugung so gewählt haben, sondern vor allem den Parteien der Großen Koalition ihre Unzufriedenheit und ihr Misstrauen ausdrücken wollten.“, sagt Kreisvorsitzende Stefanie Rose. Positiv stimmt die Kreisvorsitzende, dass seit der Bundestagswahl bis Dienstagabend 1000 neue Mitglieder bundesweit in DIE LINKE eingetreten sind und sich gerade jetzt für eine weltoffene, humanistische und solidarische Gesellschaft einsetzen wollen. Auch in Oberhavel gab es Neueintritte.

Den LINKEN Kandidaten, Ursel Degner, Enrico Rossius und Ernst Günter Giessmann gelang es bei den Bürgermeisterwahlkämpfen klar LINKE Themen in den Kommunen zu setzen und Fragen wie bezahlbares Wohnen, ausreichend gute Kita- und Schulplätze sowie Transparenz und mehr Bürgerbeteiligung in den Mittelpunkt zu stellen.  
 
Abschließend betont Stefanie Rose: „Wichtig ist nach einer Analyse der aktuellen Wahlergebnisse, den Blick nach vorn zu richten. Es wird jetzt darauf ankommen, dass DIE LINKE noch mehr Präsenz im Landkreis zeigt, unsere Ziele und unser Einsatz in der Kommunalpolitik im Alltag der Menschen spürbar sind und wir an jeder Stelle dafür eintreten, dass nicht Gruppierungen gegeneinander ausgespielt, sondern die Bedingungen für alle Menschen, die hier leben, positiv gestaltet werden.“