Hohen Neuendorf


Zur Kommunalwahl sind wir mit vielen Zielen und Vorstellungen angetreten. Einige Entscheidungen konnten wir in der SVV mittragen, vieles auch auf Basis unserer Anträge.

Wir möchten dazu beitragen, eine saubere Stadt zu sein. Dafür reicht es nicht, einfach 10 – 15 Hundetoiletten aufzustellen. Aus Sicht der LINKEN ist es sinnvoller, bei Hunde-Neuanmeldungen dem Besitzer ein Infoblatt auszuhändigen, um auf seine Rechte und Pflichten hinzuweisen.

Den digitalen BOS-Funkturm konnten wir von Anfang an, so wie er vorgestellt wurde, nicht mittragen, da die Strahlenbelastung für die Bürger und die Verschandelung des Ortsbildes so nicht vereinbar waren. Wir haben die Entscheidung zu einem Alternativstandort immer unterstützt.

Wir von den LINKEN wollen nicht nur in Hohen Neuendorf, sondern auch in allen unseren Stadtteilen mehr Bürgerbeteiligung und ein gewisses Maß an Mitspracherecht bei Entscheidungen, die der Bürger hauptsächlich finanziell mittragen muss.

Den Künstlern unserer Stadt hatten wir ein Künstlerverzeichnis versprochen. Wir haben Wort gehalten! Nach vielen innerparteilichen Gesprächen sowie Einbindung von Künstlern ist es uns gelungen, ein umfangreiches Künstlerverzeichnis herausbringen zu lassen, das jetzt im Rathaus ausliegt.

Die Bestätigung des gewählten Seniorenbeirats durch die SVV wurde durch DIE LINKE federführend unterstützt.

Das Kirchenverzeichnis auf der Homepage der Stadt Hohen Neuendorf wurde auf Antrag verbessert.

Die Revitalisierung der Rotpfuhle ist ein großes Stück vorangekommen. Noch stehen nicht alle Ergebnisse des Hydrologischen Institutes fest.

Das Wichtigste zurzeit für unsere Stadt: Das Konjunktur-Paket II. Wir begrüßen die Maßnahmen der Bundesrepublik und werden die Gelder, die dafür bereit stehen, für Lärmschutz, Infrastruktur, Straßenbau, Radwegnetz und Schulgebäudesanierung ausgeben können.

Der Sanierung und dem Anbau des Rathauses stehen wir offen gegenüber.

An der Spielplatzentwicklung wird DIE LINKE mit Vehemenz arbeiten und die Vorschläge der Verwaltung und Planungsbüros mit großem Interesse verfolgen und in der SVV mittragen.

Zukunftsorientiert sehen wir eine große Chance auf politischer sowie Bürgerebene mit unseren Nachbargemeinden in Konsens zu treten.

 

 

Bergfelde

Zur letzten Kommunalwahl haben wir viele Vorschläge für den Stadtteil Bergfelde gemacht. Aber wir haben es nicht nur dabei belassen, Vorschläge zu machen. Wie Sie sehen können, wurden bereits viele Anträge gestellt und manches wurde durch den persönlichen Einsatz unserer Mitglieder in Bewegung gesetzt.

Unsere Forderungen zur Kommunalwahl:

· Zur Verschönerung des zentralen Ortsbildes Überprüfung der Möglichkeit einer Verbreiterung des Gehweges an den Geschäften und Vergrößerung der Parkbuchten und Schaffung von zusätzlichem Parkraum auf der Birkenwerder Straße (Antrag)

· Einbeziehung der Anwohner und Sportler in die Planung für den Bau des neuen Sportplatzes

· Weiternutzung des alten Sportplatzes als Grün- und Spielfläche für alle, einschließlich eines Bolzplatzes

· Gestaltung des Bahnhofvorplatzes durch neue Parkplätze, Ergänzung der Zugangstreppe durch eine Rampe zur Nutzung für Radfahrer, Familien mit Kinderwagen, Gehbehinderte und gleichzeitig als Schulwegsicherung zwischen dem Mühlenbecker Viertel und der Grundschule (Antrag)

· Anbahnung von Verhandlungen zwischen der Stadt und der Bahn zur Wiedereinführung des 20 Minutentaktes der S-Bahn zwischen Hohen Neuendorf und Blankenburg (Antrag)

· Entwicklung des innerstädtischen Waldes zwischen Pechpfuhl und Postwald unter Einbeziehung der Rotpfuhle bis zum früheren Grenzstreifen in Bergfelde mit dem Treuewald, Wacholderheide, Naturschutzturm, Hochzeitswald und Herthamoor zu einem Gebiet in der Tradition des früheren Kurparks

Hortneubau & Eichen

Unser Versprechen, für den Erhalt der jahrhunderte alten Eichen zu kämpfen, haben wir gehalten. Leider haben wir diesen Kampf verloren. Die Eichen wurden zum Jahreswechsel gefällt und der Hort wird wie geplant direkt an die Straße gebaut. Dadurch entsteht ein neues Problem: Der Zebrastreifen an der Baustelle ist für Autofahrer sehr schlecht einsehbar. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, denn insbesondere Kinder sind dadurch gefährdet.

Ausbau der A10

Wir fordern vernünftige Lärmschutzmaßnahmen um die Bürger, insbesondere in den südlichen Teilen von Borgsdorf und den nördlichen Teilen von Bergfelde, vor dem zunehmenden Lärm zu schützen.

Kaufhalle

Trotz unzähliger Anfragen gibt es zur Zeit nichts Neues zum Thema. Im März 2009 versprach Norma mit dem Bau zu beginnen, sobald das Wetter besser sei!

Die Verärgerung der Bürger ist nachvollziehbar, jedoch sollte die Kritik nicht an die Politik gerichtet sein, sondern an den Investor, der die Bürger permanent belügt! In einem Wirtschaftssystem, in dem der Staat und insbesondere die Kommunen keinen Einfluss auf die Konzerne ausüben können, sind den Politikern die Hände gebunden. Es wurde alles notwendige getan, der Investor könnte sofort mit dem Bau beginnen. Trotzdem versprechen wir allen Bergfeldern, das Thema nicht aus den Augen zu verlieren!